Die Öffentlichkeit hat eine unstillbare Neugier,
alles zu wissen, nur nicht das Wissenswerte.
(Oskar Wilde)


Jeder muss ihn haben, auf allen Plakaten ist er zu sehen, doch viele wissen nichts damit anzufangen und bagatelliesieren die neue Mode mit "ist halt ein Barcode". Richtig!


Was ist ein QR-Code?

QR-CodeQR-Codes (englisch für „Quick Response“, „schnelle Antwort“) bezeichnen zweidimensionale Strichcodes, die die japanische Firma Denso Wave 1994 entwickelte. 

QR-Codes sind im Grunde kleine Datenspeicher, die bis zu einer halben DIN-A4-Seite Text fassen. Die Informationen sind verschlüsselt in einem Muster aus hellen und dunklen Punkten. Die Punkte sind wie die Nullen und Einsen in der digitalen Computertechnik für den Menschen unlesbar. Sie haben aber dieselbe Funktion: Eine bestimmte Abfolge erzeugt einen definierten Wert, etwa einen Buchstaben oder eine Zahl.


 Wie funktioniert ein QR-Code?

Übrigens: QR-Codes müssen nicht schwarz-weiß sein. Wichtig ist nur ein möglichst hoher Kontrast zwischen hellen und dunklen Stellen.

Tipps: QR-Codes einlesen

QR-CodeQR-Code einlesenQR-Code einlesenQR-Code einlesen
 
So entlocken Sie den quadratischen Mustern ihr Geheimnis

Sie brauchen ein Handy, einen Tablet-PC oder ein Notebook mit Kamera und eine Lesesoftware für QR-Codes. Die Apps (Software zum Einlesen eines Barcodes) gibt es für Handys von Apple, Nokia und Android-Modelle.

Welche Größe dürfen QR-Codes haben?
Den Abmessungen sind kaum Grenzen gesetzt. Der Code muss sich nur mit einem Lesegerät scannen lassen. Ein riesiger QR-Code an einer Hauswand lässt sich aus einigen Metern Entfernung problemlos mit dem Fotohandy aufnehmen.
Zu klein dürfen QR-Codes allerdings nicht sein, damit Lesegeräte mit einfacher Optik, etwa Handys, sie noch scharfstellen und entziffern.
(abgeändert von copyright Computerbild.de)


Wozu dient ein QR-Code?

Anfangs nutzte nur die Industrie QR-Codes, aber mittlerweile erobern die quadratischen Muster zunehmend unseren Alltag. Ein IPhone oder SmartPhone mit passender Codeleser-Software erkennt diese Informationen und entschlüsselt sie.

Erstaunlicherweise vermehren sich diese QR-Codes wie Pilze! Aufgefallen ist mir das besonders in dem Zugang zur Felsengarage in Salzburg. Wo früher Hinweise und Bilder auf den Werbeflächen waren, findet man jetzt nur noch QR-Codes. Besonders häufig kommen QR-Codes in der Werbung und in Zeitungen vor. Dort stehen sie vor allem für komplizierte oder lange Internetadressen. Der Nutzer muss nur den Code vor die Kamera des Handys oder Notebooks halten, um die gewünschten Infos zu bekommen.

Inhalt von QR-Codes
Der Inhalt der QR-Codes besteht aus Buchstaben, Zahlen und Zeichen. Allerdings beherrscht nicht jede Codeleser-Software alle Formate.

Die am weitesten verbreiteten Formate sind:

  • Internetadresse:
    Diese QR-Codes enthalten meist Weblinks. Die führen den Nutzer ohne lästiges Eintippen der Adresse auf die gewünschte Internetseite.
  • Kontaktdaten:
    Immer beliebter werden QR-Codes mit  Kontaktdaten, zum Beispiel auf Visitenkarten. Einfach den Code scannen und den Kontakt im Handy oder auf  dem Computer speichern.
  • E-Mail:
    Ein QR-Code kann eine komplette E-Mail inklusive Empfänger enthalten. Der Nutzer muss die E-Mail nicht schreiben, sondern versendet sie mit einem Klick.
  • SMS:
    Hier genügt es, den QR-Code zu scannen. Dann erscheint die SMS im Display und lässt sich versenden.
  • Geo-Daten:
    Ein QR-Code verarbeitet auch Geo-Daten. Damit lässt sich der Ort z.B. in Google Maps anzeigen.
  • Text:
    Dieses Format eignet sich für viele  Einsatzzwecke, etwa für Eintrittskarten, Fahrscheine, kurze Texte oder Gedichte.
  • Telefonnummer:
    Mit einer im QR-Code gespeicherten Telefonnummer lässt sich am Handy ein Anruf direkt ausführen – sofern der  Codeleser diese Aktion unterstützt.

siehe auch -> http://www.qr-reader.net/blog/


 Und dazu dann sehr passend unser lustiger Clip: 
Mobil-Marketing 

SFIT QRCode 

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Die besten Bücher sind die, von denen jeder Leser meint, er hätte sie selbst machen können.

(Blaise Pascal)

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